Wie lange sollte man mit Wehen zu Hause bleiben? Ein Ratgeber für werdende Mütter

Wehen länger als erwartet: Was tun?

Hallo du! Wenn du schwanger bist und du dich fragst, wie lange du mit deinen Wehen zu Hause bleiben solltest, bist du hier genau richtig. In diesem Artikel werden wir dir erklären, wann es am besten ist, ins Krankenhaus zu gehen und wann du noch zu Hause bleiben kannst. Also, lass uns anfangen!

Das kommt drauf an! Wenn du noch keine Wehen hast, solltest du in der Regel zu Hause bleiben, bis die Wehen regelmäßig und stärker werden. Wenn du erste Wehen verspürst, empfehlen viele Hebammen, etwas zu unternehmen, um die Wehen zu fördern. Aber normalerweise solltest du nicht zu früh ins Krankenhaus gehen, sondern versuchen, die Wehen zu Hause so lange wie möglich auszuhalten.

Vorzeichen der Geburt: Wehen und Schmerzen erkennen

Du merkst es, wenn die Geburt naht: es zieht im Rücken, im Unterbauch oder in der Leistengegend. Dabei kann es sein, dass die Schmerzen in unregelmäßigen Abständen auftreten und sich über Stunden oder sogar einige Tage hinziehen. Diese Vorwehen sind ein erster Hinweis darauf, dass die eigentlichen Wehen bald einsetzen werden. Achte deshalb auf deinen Körper und auf deine Signale, denn sie weisen auf das bevorstehende Wunder hin. Wenn du dich unsicher bist, wie weit die Geburt schon ist, kannst du auch immer deine Hebamme oder deinen Arzt kontaktieren.

Wehen: Wie du sie kontrollieren und lindern kannst

Du hast schon Wehen? Keine Panik! Wehen sind ein normaler Teil des Geburtsprozesses und ein Zeichen, dass es bald so weit ist. Wenn du Wehen hast, kannst du versuchen, sie zu kontrollieren, indem du deine Atmung tief und langsam machst, Entspannungsübungen durchführst oder andere Entspannungstechniken wie Massagen oder Akupressur anwendest. Auch bestimmte Positionen können helfen, um die Wehen zu lindern. Schon kleine Bewegungen wie das Gehen, das Wippen auf einem Gymnastikball oder auch das Beckenkreisen helfen, die Wehen zu verringern. Auch ein warmes Bad kann hilfreich sein. Du solltest aber immer deinen Arzt oder deine Hebamme fragen, bevor du dich für eine der oben genannten Methoden entscheidest.

36. Schwangerschaftswoche: Was sind Vor- und Senkwehen?

Du bekommst ab der 36. Schwangerschaftswoche mit den sogenannten Vor- und Senkwehen Besuch von deinem Baby. Wenn du diese Wehen spürst, heißt das, dass sich dein Baby auf seine Geburt vorbereitet. Doch was bedeutet das für dich? Normalerweise spürst du einen harten Bauch, Ziehen im Unterleib, die sich ähnlich wie ein Periodenschmerz anfühlen, sowie Rückenschmerzen. Während der Geburt bauen sich die Wehen dann langsam auf. Die Gebärmutter zieht sich in regelmäßigen Abständen zusammen und du wirst die Wehen der Geburt stärker spüren.

Auto Fahren Als Schwangere: Tipps und Ratschläge

Du darfst als Schwangere nur dann Auto fahren, wenn du dich physisch und psychisch dazu bereit fühlst. Sollten die Wehen schon eingesetzt haben, kannst du nur noch auf dem Beifahrersitz oder dem Rücksitz Platz nehmen. Es ist wichtig, auf deinen Körper zu hören und deine Fahrt zu unterbrechen, wenn du dich unwohl fühlst. Wenn du schwanger bist, ist es ratsam, einen kurzen Check-Up beim Arzt zu machen, bevor du das Fahrzeug in Bewegung setzt. Darüber hinaus ist es auch in deinem Interesse, einen Sicherheitsgurt anzulegen und die Richtlinien der Straßenverkehrsordnung einzuhalten, um Unfälle zu vermeiden.

 Wie lange zu Hause bleiben, wenn Wehen beginnen?

Babywehen durch Messung des Herzschlags erkennen

Wehen machen sich oft durch eine schnelle und starke Veränderung der Herzfrequenz bemerkbar. Wenn Du den Herzschlag Deines Babys also messen kannst, kannst Du anhand des Wertes erkennen, ob Dein Baby gerade Wehen hat. Normalerweise liegt die Herzfrequenz Deines Babys bei etwa 110 bis 160 Schlägen pro Minute. Wenn der Wert kurzzeitig unter 100 Schläge pro Minute sinkt, kannst Du davon ausgehen, dass Dein Baby in diesem Moment eine Wehe hat. Da sich die Wehen aber oftmals schnell wieder verändern, solltest Du eine Weile warten und das Baby regelmäßig messen, um sicherzugehen.

Eröffnungswehen: Muttermund öffnen zur Geburt des Babys

Du hast schon mal etwas von Eröffnungswehen gehört? Diese sind die ersten Geburtswehen, die dafür sorgen, dass sich der Muttermund öffnet und das Baby schließlich aus der Gebärmutter herauskommt. Damit das geschehen kann, muss sich das Geburtskanal öffnen und das passiert durch die Wehen. Der Muttermund sieht im Prinzip aus wie eine Birne, die auf dem Kopf steht. Der Muttermund öffnet sich durch die Eröffnungswehen in mehreren Phasen und jede Phase kann einige Stunden dauern. Während dieser Zeit kannst Du Wehen haben, die unterschiedlich stark sein können. Es kann auch vorkommen, dass die Wehen stark und kurz hintereinander kommen. Diese Kontraktionen helfen Deinem Körper, Dein Baby auf die Welt zu bringen.

Geburt: Ab dem 1. Kind bei 5-8 Min. Wehen, ab dem 2. bei 10 Min. Wehen

Ab dem ersten Kind solltest Du bei regelmäßig kommenden Wehen, die alle 5-8 Minuten Abstand haben, in die Klinik fahren. Ab dem zweiten Kind solltest Du bereits bei Wehen, die alle 10 Minuten kommen, in die Klinik gehen. Warte jedoch nicht zu lange, sondern mache Dich lieber frühzeitig auf den Weg. Nimm Dir einen Partner oder eine Freundin mit, die Dich bei der Geburt unterstützen kann. Dadurch fühlst Du Dich besser aufgehoben.

Warum Babys nachts oder in den frühen Morgenstunden geboren werden

Du weißt sicherlich, dass Geburtswehen meist nachts oder in den frühen Morgenstunden einsetzen. Aber hast du gewusst, dass dafür biologische Gründe existieren? Untersuchungen haben gezeigt, dass es daran liegt, dass sich die Muskelzellen aus der Gebärmutter in Anwesenheit des Schlafhormons Melatonin und des Geburtshormons Oxytocin stärker zusammenziehen. Dadurch wird der Muttermund weiter geöffnet und der Geburtsvorgang eingeleitet. Es ist also nicht nur ein guter Zeitpunkt, sondern auch ein natürlicher Vorgang, dass viele Babys nachts oder in den frühen Morgenstunden geboren werden.

Bewegung während der Schwangerschaft: Spaziergänge & Treppensteigen

Du bist in der letzten Phase deiner Schwangerschaft? Dann solltest du unbedingt auf deine Bewegung achten. Spaziergänge, Wohnungsputz und Treppensteigen sind eine gute Möglichkeit, sich zu bewegen und das Wohlbefinden von dir und deinem Baby zu fördern. Die Bewegung hilft nicht nur dabei, dass du fit bleibst und du und dein Baby sich wohlfühlen, sie kann auch die Wehen anregen oder sogar auslösen. Dafür eignen sich vor allem Spaziergänge, denn die frische Luft und die Bewegung bewirken, dass sich deine Beckenmuskulatur entspannt. Auch Treppensteigen trainiert die Beckenbodenmuskulatur und kann die Wehen anregen.

Geburt abschätzen: Wehen und Blasensprung als Hinweis

Du kannst anhand der Wehen die Geburt gut abschätzen. Sobald die Wehen in regelmäßigen Abständen von fünf bis sieben Minuten und mindestens 30 – 60 Sekunden pro Wehe einsetzen, heißt das, dass die Geburt unmittelbar bevorsteht. Ein Blasensprung ist ein weiterer wichtiger Hinweis darauf, dass die Geburt in Kürze beginnen wird, ganz egal ob die Wehen schon da sind oder nicht. Solltest Du einen Blasensprung feststellen, dann solltest Du Dich sofort auf den Weg in die Klinik machen.

 Wie lange mit Wehen zu Hause bleiben - Tipps und Informationen

Aktive Geburtsphase: Muttermundöffnung & Wehen

Du bist jetzt in der aktiven Phase der Geburt angekommen. Diese kann mehrere Stunden dauern und ist die intensivste Phase des gesamten Geburtsvorgangs. In dieser Phase öffnet sich dein Muttermund von 3-4 cm auf 8-10 cm. Die Wehen werden jetzt schmerzhafter und du wirst hier kaum noch in der Lage sein, dich zu unterhalten, sondern dich vor allem auf das Veratmen konzentrieren. In der Regel kommen die Wehen alle 3-4 Minuten und dauern um die 60-90 Sekunden an. Es kann aber auch sein, dass die Abstände und Längen variieren. Versuche, dich auf deine Atmung zu konzentrieren und dir vorzustellen, wie sich dein Muttermund weiter öffnet und dein Baby immer näher kommt.

Entbindung: Eröffnungsphase – 8-14 Std bei Erstgebärenden

Die Eröffnungsphase ist die erste Phase der Entbindung. Während dieser Phase vergrößert sich der Gebärmutterhals und die Wehen kommen in regelmäßigen Abständen. Bei Erstgebärenden kann diese Phase zwischen 8 und 14 Stunden dauern. Mehrgebärende haben das Glück, dass es in der Regel schneller geht und die erste Phase meist nur 2 bis 6 Stunden dauert. Eine Wehe dauert dabei ungefähr 30 Sekunden und kommt alle 3-5 Minuten. Außerdem kannst Du bei jeder Wehe ein leichtes Ziehen oder Pressen im Unterleib spüren, dass sich langsam steigert.

Muttermund: Wie weit wird er beim Abgehen des Schleimpfropfes geöffnet?

Du fragst dich, wie weit der Muttermund geöffnet ist, wenn der Schleimpfropf abgeht? In der Regel ist er erst ein klein wenig geöffnet. Der Muttermund wird erst durch die Wehen weiter aufgehen und kurz vor der Geburt kann er einen Durchmesser von ca. 10 Zentimetern erreichen. Allerdings kann die Größe des Muttermundes auch von Frau zu Frau variieren, abhängig von deren Körper und Geburtsverlauf. Daher ist es wichtig, dass du immer im Kontakt mit deiner Hebamme bist, die dir mehr Informationen zu diesem Thema geben kann.

Geburtenhochs in Deutschland, Italien und Spanien

In Deutschland liegt das Geburtenhoch zwischen 8 Uhr und 9 Uhr. Fast dreimal so viele Kinder kommen zur Welt wie im Tagesschnitt. In Italien ist es dagegen zwischen 9 Uhr und 11 Uhr, in Spanien sogar zwischen 14 Uhr und 16 Uhr. Eine mögliche Erklärung für diese Verschiebungen ist, dass viele werdende Eltern sich bewusst für eine Geburt zu einem bestimmten Zeitpunkt entscheiden. So können viele Eltern ihr Baby zu einem bestimmten Tag und Datum willkommen heißen. Auch werden viele Geburten in den Abendstunden und Nachtstunden durchgeführt, wenn sich das Baby besonders lange Zeit lässt.

Geburt bei Nacht: Warum die Natur es so eingerichtet hat

Du hast gehört, dass die meisten Wehen abends oder nachts beginnen? Das ist tatsächlich so, denn die Natur hat es so eingerichtet. Deine Hebamme hat dir das bestimmt auch erzählt. Bei Nacht kann die Frau ganz in Ruhe gebären. In der Dunkelheit fühlt sie sich schließlich sicherer als bei Tageslicht. Es ist deshalb schön, dass die Natur dafür gesorgt hat, dass du dich bei deiner Geburt wohl fühlst.

Eröffnungsphase der Geburt: 10-12 Std. Erstgeburt, 6-8 Std. Mehrgeburt

Du hast jetzt die erste Phase des Geburtsvorgangs erreicht: die Eröffnungsphase. Diese bei Erstgebärenden zwischen 10 und 12 Stunden dauern kann, wird bei Mehrgebärenden oft auf 6 bis 8 Stunden verkürzt. Jedoch können diese Zeiten sehr variabel sein, und manchmal empfinden Frauen auch noch die unregelmäßigen Wehen als Eröffnungswehen. Es ist wichtig, dir bewusst zu machen, dass jeder Geburtsvorgang individuell ist und Abweichungen zu den genannten Zeiten möglich sind. Während der Eröffnungsphase kannst du alles tun, was dir hilft, deinen Körper zu entspannen und die Wehen erträglicher zu machen. Ob du ein Bad nimmst, eine Massage bekommst, im Kreis deiner Liebsten spazieren gehst oder deine Lieblingsmusik hörst – es liegt ganz bei dir.

Eröffnungsphase bei Geburt: Wehen schmerzhaft oder als Druck?

Du hast gerade dein Baby bekommen und bist nun in der Eröffnungsphase. Falls Du bereits entbunden hast, dauert diese Phase etwa sechs bis sieben Stunden. Es kann sein, dass es bei Erstgebärenden bis zu zwölf Stunden dauern kann. Während dieser Phase wirst Du regelmäßig starke Wehen spüren. Diese Wehen können durchaus schmerzhaft sein, aber auch als Druckgefühl wahrgenommen werden. Versuche, Abstand zu nehmen und Dich zu entspannen, so gut es geht. Einige Entspannungstipps können Dir helfen, die Wehen besser zu bewältigen. Zum Beispiel kannst Du Deine Atmung bewusst beeinflussen, indem Du langsam und tief ein- und ausatmet. Auch die Anwendung von Wärme oder kühlen Umschlägen kann helfen.

Warten auf die Geburt? Entspannen und Energie tanken!

Du liegst also im Bett und wartest darauf, dass es endlich losgeht? Das kann sich schon mal hinziehen, aber das ist völlig normal. Es ist manchmal sogar ganz gut, wenn du die Zeit nutzt und versuchst zu schlafen. Versuche, dich zu entspannen und dich so gut es geht zu erholen, denn du wirst sicher viel Energie für die Geburt brauchen. Wenn du es schaffst zu schlafen, ist das eine gute Sache, aber du musst dich auch nicht dazu zwingen. Wenn du lieber wach bleibst und wartest, ist das auch in Ordnung – schließlich ist es ein ganz besonderer Tag!

Kennen Sie die 5-1-1-Regel für Wehen?

Kennst Du die 5-1-1-Regel? Sie besagt, dass Du vermutlich in den Wehen liegst, wenn die Wehen alle 5 Minuten kommen, mindestens eine Minute lang sind und das schon seit einer Stunde. Damit weißt du, dass du jetzt ins Krankenhaus musst. Ein Anruf beim Geburtshaus oder beim Gynäkologen ist jedoch auch angebracht, damit du eine genauere Anweisung bekommst. Dein Körper wird dir meistens auch verraten, ob es Zeit ist, ins Krankenhaus zu fahren. Bist du dir unsicher, kannst du immer noch deine Hebamme oder einen Gynäkologen anrufen, um sicherzustellen, dass du die richtige Entscheidung triffst.

Geburtsreise: Der Weg in die Klinik vorbereiten

Der Weg in die Klinik ist für die werdende Mutter und ihren Partner oft ein aufregender Moment. Manche Paare entscheiden sich für ein Taxi, andere bevorzugen den eigenen PKW. Wichtig ist, dass ihr vor der Fahrt die Klinik anruft, um zu klären, ob die Geburt schon begonnen hat, und ob ihr kommen könnt. Bei einigen Kliniken ist es zudem möglich, dass ihr vor der Fahrt einen Anruf beim diensthabenden Arzt oder der Hebamme tätigt, um sich über eure Wehentätigkeit auf dem Laufenden zu halten.

Der Weg in die Klinik ist ein besonderer Moment, an dem du dich unbedingt an deine Atemübungen erinnern solltest. Versuche, dich so entspannt wie möglich zu verhalten, um deinen Körper in den letzten Geburtsphasen zu unterstützen. Wenn du dich auf dem Weg in die Klinik richtig wohl und sicher fühlst, kannst du die Atmosphäre nutzen, um den letzten Geburtsweg zu genießen. Dein Partner kann dich dabei unterstützen, indem er dich beruhigt und ermutigt. Wenn ihr an der Klinik angekommen seid, geht es dann an die letzte Etappe eurer Geburtsreise.

Schlussworte

Die Antwort hängt ganz von dir ab. Es ist normal, dass du einige Stunden zu Hause bleibst, nachdem die Wehen begonnen haben, aber es ist auch normal, dass du erst dann ins Krankenhaus gehst, wenn die Wehen wesentlich stärker und regelmäßiger werden. Wenn es dir möglich ist, kannst du versuchen, so lange wie möglich bei dir zu Hause zu bleiben, aber wenn du dir unsicher bist, dann ruf deinen Arzt an und bespreche es mit ihm.

Du hast nun einige Informationen darüber erhalten, wie lange du zuhause bleiben solltest, wenn du Wehen hast. Es ist am besten, wenn du deinen Arzt oder deine Hebamme anrufst, um zu besprechen, wann du am besten ins Krankenhaus gehen solltest. Höre auf deinen Körper und gehe, wenn du das Gefühl hast, dass es Zeit ist. Deine Gesundheit und Sicherheit gehen vor.

Schreibe einen Kommentar